Basispaket


Warming Up

Ein herrlicher Anfang des Flötentages! Gut Aufwachen und Aufwärmen in fünfzehn Minuten - natürlich mit der Flöte in der Hand. Praktische Übungen für jeden Tag, um den Körper aufzuwecken, den schläfrigen Ansatz zu aktivieren, sowie Atmung, Ton und Finger-Fitness in Gang zu bringen.

Dozent: Robert Pot

Dr. Flute
Warum klingen meine tiefen Töne so leise? Warum schmerzt mein rechter kleiner Finger? Meine Höhe klingt so rauschig, was tun? 
Solche und andere Fragen kann man in die offene Gruppensprechstunde von „Dr. Flute" bringen. Gemeinsam suchen wir nach Ursachen und Lösungen, um Ihr Flötenspiel zu verbessern. Die andere Form des individuellen Unterrichts!

Dozenten: Robert Pot und Rudolf Döbler (abwechselnd)

Unterrichtsforum
Das Unterrichtsforum wendet sich an Musikschullehrer und Privatmusiklehrer, aber auch an Laienlehrer.
Das Unterrichtsforum versteht sich als Plattform für Themen aus der Unterrichtspraxis. Nach jahrelangem Unterrichten stauen sich so manche Problemfelder oder Schwierigkeiten an, für die ein Austausch mit anderen Flötenlehrern nützlich sein kann. In diesem Forum werden wir nicht nur lernen, sondern auch lehren, Erfahrungen austauschen, Flöte spielen und Klangbeispiele  und Übungen ausprobieren.
Robert Pot leitet seit vielen Jahren Dozentenworkshops und wird einige Themen vorbereiten. Genauso erwünscht ist es, dass die Teilnehmer ihre eigenen Themen und Problemfelder des Unterrichtens ins Forum einbringen.

Dozenten: Robert Pot

Wir flöten QUER!
Querflötenunterricht mit fünf- bis achtjährigen Kindern - ein Workshop für Lehrende und Ausbilder_innen

Querflötenunterricht mit so jungen Kindern - sollten die nicht erst einmal Blockflöte lernen?
Dieser Frage setzt die Autorin der Querflötenschule „Wir flöten QUER!“ gern eine andere Frage entgegen: Warum sollten wir die Neugier der Kinder auf die Querflöte ausbremsen?
Ein methodisch und didaktisch strukturiertes Konzept für frühinstrumentalen Gruppenunterricht auf der Querflöte bietet die neue Querflötenschule von Sandra Engelhardt. In diesem Seminar stellt die Autorin ihre Unterrichtskonzeption „Wir flöten QUER!“ (Breitkopf & Härtel, 2015) vor. Die liebevoll gestalteten Schülerhefte begleiten die jungen Anfänger auf ihrer Entdeckungsreise in die Welt der Musik. Und die aufwändigen Lehrerbegleitbände geben Lehrenden und Ausbilder_innen ausreichend Material und Anregungen, um an den zentralen Themen Notenlesenlernen, Entwicklung von Rhythmusgefühl und Pulsempfinden oder dem Aufbau einer soliden Spieltechnik altersgerecht arbeiten zu können.

Weitere Informationen über die Autorin und das Unterrichtsmaterial „Wir flöten QUER!“ finden Interessierte unter www.wirfloetenquer.de

Der Workshop findet zwei Mal statt.

Dozentin: Sandra Engelhardt

Entdecken - spielen - lernen
Neue Ideen für den Gruppenunterricht
„Musizierendes Lernen“ ist eines der aktuellen Schlagworte im instrumentalen Anfangsunterricht, besonders auch im Hinblick auf die Arbeit mit Gruppen. Praxisnah werden in diesem Kurzworkshop Ideen für die Unterrichtsgestaltung vorgestellt. Diese Lernspiele und Anregungen für die offene Arbeit mit einer Gruppe oder auch im Einzelunterricht werden ausprobiert und diskutiert – so dass im Miteinander der Teilnehmenden, im direkten Erfahrungsaustausch eine breite Palette an Einsatzmöglichkeiten aufgezeigt werden kann.

  • Musik von Anfang an: wecken Sie die Ausdruckslust Ihrer Schülerinnen und Schüler
  • Entdeckendes Lernen: Selbsttätigkeit fördert Selbständigkeit und umfassendes Verständnis der Zusammenhänge
  • Lernen mit allen Sinnen: einen Wechsel des Lernkanals bewusst einsetzen

Weitere Informationen über die Autorin und die veröffentlichten Unterrichtsmaterialien finden Interessierte unter www.wirfloetenquer.de

Der Workshop findet zwei Mal statt.

Dozentin: Sandra Engelhardt

Höhenflüge mit Bodenhaftung
Atem-Tonus-Ton® eine körperorientierte Pädagogik
Regula Schwarzenbach, Flötistin, Trainerin Atem-Tonus-Ton®

Sind Sie auf der Suche nach Kraft und Leichtigkeit, nach Flexibilität und Freiheit in der Gestaltung? Möchten Sie mehr über das Atemgeschehen erfahren? Interessiert Sie die Vermittlung von Hilfen zur Verbesserung der Atmung und der Haltung bei Ihren Schülerinnen und Schülern?

In dieser kurzen Einführung wird die Arbeitsweise der Methode Atem-Tonus-Ton anhand von einigen ausgewählten Atem- und Bewegungsübungen gezeigt, mit denen Sie lernen, den ganzen Körper einzusetzen, um Ihr Instrument zum Klingen zu bringen. Mit den Übungen werden Sie individuell verschiedene Erfahrungen machen, die sich auf das gesamte körperlich-seelische Gleichgewicht auswirken. Sie können die Übungen ohne besonderen Aufwand in das tägliche Musizieren einbauen und dabei auch gleich überprüfen, wie sie sich auf das Spiel auswirken. 

Die Methode Atem-Tonus-Ton wurde von der Atempädagogin Maria Höller-Zangenfeind für Sprecher und Sänger entwickelt. Sie basiert auf dem „Erfahrbaren Atem“ von Prof. Ilse Middendorf. Seit über 20 Jahren werden berufsbegleitende Ausbildungen in Deutschland, Wien, Tokyo und Rom angeboten. http://www.atem-tonus-ton.com
Die Arbeit von Regula Schwarzenbach ist eine spezielle Weiterentwicklung dieser Methode für Spielerinnen und Spieler von Blasinstrumenten. Die Übungen wurden im Einzelunterricht und in vielen Kursen erprobt und werden fortlaufend erweitert und verfeinert.

Mitbringen: Instrumente, bequeme Alltagskleidung, Geräteschuhe oder Ähnliches, Notizmaterial. 

Die Bücher zur Methode:

  • Höhenflüge mit Bodenhaftung/ Atem-Tonus-Ton für Flötistinnen und Flötisten
  • Regula Schwarzenbach/Letizia Fiorenza, Zimmermann, Frankfurt 2007
  • Höhenflüge mit Bodenhaftung 2 Die Methode Atem-Tonus-Ton in der Praxis mit Blasinstrumenten Zimmermann, Frankfurt 2016

 Weitere Informationen: www.regulaschwarzenbach.ch  

Alexandertechnik
Alexander Herrmann und Studententeam

Der Mensch macht stets und beständig Lernerfahrungen. Nicht nur in Schule und Studium, sondern auch im alltäglichen Leben müssen wir Wege finden, um etwas zu bekommen, zu erreichen oder zu erfüllen. Nur wenige dieser Lernerfahrungen durchlaufen unsere bewusste Reflexion. Wir lernen zu gehen, zu sprechen, zu sitzen, zu kommunizieren, ein Instrument zu spielen - und dann wiederholen wir diese gelernten Muster ganz automatisch.

Der Fokus der Wahrnehmung ist beim Lernen zumeist auf ein Ziel gerichtet und Anerkennung vom sozialen Umfeld erhält man gewöhnlich, wenn diese Ziele schnell erreicht sind. Wie aber ist man dabei mit sich selbst im Ganzen umgegangen? Man mag sich ganz der Bewältigung einer technisch anspruchsvollen Passage am Instrument widmen und die Aufmerksamkeit auf Noten und Finger konzentrieren: Man wird sein ganzes Wesen mit seinen physischen und mentalen Aspekten dabei auf eine bestimmte Weise gebrauchen und diesen Gebrauch mit einüben - ob man will oder nicht.

Im Fokus der Betrachtung in der Alexander-Technik sind unsere Gewohnheiten, die allzu oft die versteckten Ursachen von Schmerzen, Angespanntheit, Nervosität, Stress und Unmut sind und die sich in unserer Art zu gehen, zu atmen und zu sitzen zeigen. Es ist jenes unreflektiert Gelernte, das das Gefühl erzeugen kann, festgelegt zu sein, nicht weiter zu kommen oder einer Veränderung zu bedürfen.


Man lernt von der Alexander-Technik keine Übungen, die einfach nur eine bestimmte Körperfunktion oder die Koordination trainieren. Die Übung besteht darin, seinen Körpereinsatz zu reflektieren und einen Weg aus der Gewohnheit zu finden, während man tut, was man immer tut: gehen, sitzen, ein Instrument spielen… Der Lehrer begleitet diesen Prozess, indem er vorwiegend über Berührung mit seinen Händen „lehrt“. Dies hat nachhaltige Folgen und ist nicht nur eine Sache des Sich-Besser-Fühlens: Die Befreiung aus Gewohnheiten hat entscheidende Auswirkungen auf die Weiterentwicklung von Talenten und Fähigkeiten, auf die körperliche und seelische Gesundheit, auf geistige Präsenz und auf das Reaktionsverhalten.

Von Anfang an ein Instrument mit solch bewusster Führung zu lernen, erscheint demnach wie ein Ideal. Als Instrumentallehrer könnte es uns sehr interessieren, mit solchem Wissen unseren Schülern gegenüberzutreten.

Der Alexander-Technik-Unterricht erfolgt normalerweise als Einzelstunde, und der Erfolg der Methode beruht auf einem Prozess der Veränderung, der gewöhnlich ein bis zwei Jahre von einem Lehrer begleitet wird.  Bei den querwind Flötentagen wird es sowohl die Gruppenveranstaltung „Einführung in die Alexandertechnik“ als auch die Möglichkeit zum Einzelcoaching geben.

 

Zeig, was du kannst!
Workshop für mentales Training
mit Mona Köppen

Hast du auch manchmal das Gefühl, beim Auftritt, Vorspiel oder in der Prüfung nicht das abrufen zu können, wozu du technisch oder emotional in der Lage bist?
Zeigt sich das bei dir z.B. in gesteigertem Lampenfieber, Auftrittsangst, Blockaden oder Blackouts?
Meist in Verbindung mit körperlichen Symptomen wie z.B. Schwitzen, falscher Atmung, Mundtrockenheit oder Zittern? 

Wenn du wissen willst, wie du abrufst, was du wirklich drauf hast, effektiver übst, entspannter und fokussierter zum nächsten Auftritt gehst, schnelle Stressreduktionstechniken anwenden kannst, dann ist der „Zeig was du kannst“-Workshop genau richtig für dich.

Wie entstehen Angst und Blockaden?
Welche Folgen haben Stress?
Was passiert dabei im Gehirn?
Wie lassen sich Angst und Blockaden effektiv lösen?
Wie komme ich an mein „Erlerntes“ ran?

Während der querwind-Flötentage wird es auch die Möglichkeit geben, vor Ort am Samstag oder Sonntag ein Einzelcoaching zu buchen.

Latin Flute
Isabelle Bodenseh

Die Querflöte spielt in der Musik Lateinamerikas und der Karibik eine erfreulich große Rolle. Das war für mich Grund genug in Cuba ein Jahr Querflöte, Perkussion, Arrangement und Perkussion zu studieren. Seit 18 Jahren nun unterrichte ich mit diesem Schwerpunkt Ensembles und gebe Einzelunterricht für Improvisation an der Musikhochschule Frankfurt.In diesem Workshop, der begleitet wird von Lorenzo Petrocca an der Gitarre, werden wir ein paar Stilistiken der lateinamerikanischen Musik kennenlernen. Durch gemeinsames Spiel an Perkussionsinstrumenten wie Congas, Bongos, Claves etc., werden wir die Rhythmen erkunden und natürlich  mit Querflöte darüber improvisieren. Dabei nutzen wir einfache Harmonieschemen, werden aber auch einen kleinen Einblick in die Jazzharmonielehre haben.
Zuletzt möchte ich speziell dem Klassiker einige sinnvolle Tipps für den Übealltag mitgeben, u.a. zur Fragestellung: “Wie kann ich mein bereits vorhandenes Überprogramm so abwandeln, dass ich einen Nutzen auch für meine Improvisationsfähigkeiten habe?“, oder: „Wie kann mein Rhythmusgefühl besser werden“. Improvisieren kann jeder und die lateinamerikanische Musik eröffnet sich einem mit großer Spielfreude!

 

Fragen rund um den Flötenbau
mit Harry Gosse

Die Flöte, das unbekannte Wesen

Was ich schon immer über mein Instrument wissen wollte - eine Talkrunde mit Harry Gosse
Da üben wir täglich auf unserem Instrument, verbringen viele Stunden mit unserer Flöte, der Klang ist uns vertraut. Und doch kennen wir unser Instrument oft gar nicht so gut.
Wenn wir mehr darüber nachdenken, tauchen Fragen auf: Warum klingt diese Flöte so, und jene Flöte anders? Was beeinflusst den Klang mehr: das Material oder die Bauart? Welchen klanglichen Unterschied ergeben gezogene oder gelötete Tonlöcher? Soll man die Mechanik regelmäßig ölen? ... die Liste ist endlos lang. Hier ist der Ort, um alle Fragen rund um den Flötenbau loszuwerden!
Teil des Workshops wird auch ein Reparaturkurs sein, in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einem zuvor präparierten Instrument auf Fehlersuche gehen, und diese Fehler dann unter Anleitung beheben.
Harry Gosse, leidenschaftlicher Flötenbauer, stellt sich dem Fragenkatalog der Teilnehmer und gibt Gelegenheit, ins Geheimnis des Flötenbaus Einblick zu nehmen.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, im Vorfeld ihre Fragen vorzubereiten..

Thematische Workshops zum Flötenspiel
Dozenten: Rudolf Döbler und Robert Pot

Mehr dazu unter Workshops.

 

 

 

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